Kanadas Atlantikküste
Zu den „Maritimes“ zählen die drei kanadischen Provinzen New Brunswick, Nova Scotia und Prince Edward Island. Die Nähe zum Atlantik, die abwechslungsreiche Landschaft sowie die herzliche und zuvorkommende Art der „Maritimers“ machen den besonderen Reiz dieser Region aus. Der Weg in die nahezu unberührte Natur ist selten weit und häufig können Sie diese völlig ungestört genießen.
15 Tage / 14 Nächte
1. Tag: Ankunft in Halifax
Die Stadt Halifax, an einem der größten natürlichen Häfen der Welt gelegen, bietet seit der Pionierzeit einen der wichtigsten Zugänge zum kanadischen Festland. Heute präsentiert sie sich als facettenreiche Handels- und Universitätsstadt, in der Geschichte und Moderne eng miteinander verwoben sind. Die liebevoll renovierte Hafenfront lädt zum Bummeln ein, vorbei an historischen Lagerhäusern und dem Pier 21. Das geschäftige Stadtzentrum mit seinem vielfältigen Unterhaltungsangebot wird von einer imposanten Befestigungsanlage überragt. Übernachtung im Atlantica Hotel Halifax (Entdecker) oder The Westin Nova Scotian (Genießer).
2. Tag Halifax – South Shore/Liverpool (ca. 160 km)
Die sogenannte „South Shore“ bot Piraten und Freibeutern über 300 Jahre Unterschlupf. Noch heute suchen Abenteurer in der Mahone Bucht nach verborgenen Schätzen. Ausgedehnte Sandstrände, einsame Buchten und kleine Fischerdörfer reihen sich entlang der Strecke. Besuchen Sie Peggy´s Cove – mit dem berühmtesten und wohl am meisten fotografierten Leuchtturm Kanadas und den Küstenort Lunenburg, UNESCO Weltkulturerbe.
Übernachtung im White Point Beach Resort (Entdecker/Genießer).
3. Tag: South Shore/Liverpool – Kejimkujik NP/ Digby (ca. 160 km)
Entdecken Sie ein besonders schönes Stück Kanada wie die ersten Pioniere – im Kanu (optional und wetterabhängig). Die untereinander verbundenen Seen und Flüsse des 380 Quadratkilometer großen Kejimkujik National Park bieten hierzu die besten Voraussetzungen. Steinzeichnungen im Park lassen sich auf die erste Besiedlung dieser Region vor fast 5000 Jahren zurück datieren. Zwei Übernachtungen in den Mersey River Chalets (Entdecker) oder im Pines Resort & Spa (Genießer).
4. Tag: Kejimkujik NP/Digby Area
Sie können heute weiter den Kejimkujik NP erkunden. Vielleicht kreuzen Sie dabei einen alten Indianerpfad oder entdecken eine der im Park lebenden bis zu 40 cm großen Schildkröten. Sie können aber auch an einer der Walbeobachtungstouren in der Bay of Fundy teilnehmen (optional und wetterabhängig). Aufgrund des großen Nahrungsangebotes inä der Bucht, tummeln sich hier zahlreiche unterschiedliche Wal- uns Delfinarten.
5. Tag: Kejimkujik NP/Digby – Wolfville (ca. 140 km)
Das Annapolis Tal ist fruchtbares Farmland. Schon während der Pionierzeit haben sich hier die wohlhabensten Bauern und Schiffsbauer niedergelassen und Ihr Vermögen über die Jahrhunderte beträchtlich vermehrt. Deutlich sichtbar wird dies in alten, reich verzierten viktorianischen Holzhäusern zum Beispiel in dem 1604 gegründeten Annapolis Royal. Besuchen Sie in Wolfville das mehrfach ausgezeichnete Weingut Grand Pre für eine Weinprobe. Übernachtung im Old Orchard Inn & Spa (Entdecker) oder Blomidon Inn (Genießer).
6. Tag: Wolfville – Parrsboro (ca. 175 km)
Einen ersten Eindruck vom gewaltigen Gezeitenunterschied der Bay of Fundy vermittelt die Küste des Minas Basin. Der Tidenhub beträgt hier bis zu 16 Meter. Bei Ebbe geben die Flüsse bis 25 Kilometer landeinwärts ausgedehnte Schlammbänke frei – ein Eldorado für Vögel. An den Werften liegen die Fischerboote an langen Leinen um 10 bis 15 Meter auf den Meeresboden sinken zu können. Übernachtung im The Parrsboro Mansion (Entdecker/Genießer)
7. Tag: Parrsboro – Shediac/Sackville (ca. 160 km) 
Die gewaltigen Gezeitenströme haben in der Nähe von Parrsboro eine der größten Ansammlungen versteinerter Dinosaurierknochen freigelegt. Ebenfalls zu bestaunen ist der kleinste jemals gefundene Dinosaurier-Fußabdruck. Bei einem Spaziergang am Strand sollten Sie die Augen außerdem nach Amethyst und Achat offen halten. Eine weitere bedeutende Fossilien-Fundstelle liegt ganz in der Nähe bei Joggins. Zwei Übernachtungen im Little Shemogue Country Inn (Entdecker/Genießer).
8. Tag: Fundy National Park (ca. 270 km)
Besonders eindrucksvoll ist bei Ebbe ein Spaziergang auf dem Meeresgrund um die steil aufragenden Hopewell Rocks. Nur wenige Stunden später ragen nur noch die bewachsenen Spitzen dieser Steinsäulen als kleine Inseln aus dem Wasser. Im Fundy Nationalpark führen Spazier- und Wanderwege entlang kristallklarer Flüsse zu steil abfallenden Klippen.
9. Tag: Shediac/Sackville – O’Leary/Alberton (ca. 170 km)
Sie überqueren die Northumberland Strait auf der fast 13 km langen Confederation Bridge. Prince Edward Island besticht durch sein Farbenspiel. Rote Böden und Felsen stehen in Kontrast zum saftigen Grün der Felder und dem blau schimmernden Meer. Farmhäuser mit liebevoll angelegten Gärten säumen den Weg. Sie übernachten nahe eines Provincial Parks, in welchem eine Vielzahl an Aktivitäten angeboten werden. Übernachtung im Hunter House Inn (Entdecker) oder Mill River Resort (Genießer).
10. Tag: O’Leary/Alberton – Charlottetown (ca. 160 km)
Besuchen Sie die weitläufigen Buchten, Dünen und Strände des Prince Edward Island National Parks; optional können Sie auch an einer Seehundbeobachtungstour teilnehmen. Das Gebiet um Cavendish lockt die meisten Besucher der Insel an. Hier steht das Haus, welches der Schriftstellerin Lucy Maud Montgomery als Vorlage für ihr weltbekanntes Jugendbuch "Anne of Green Gables" diente. PEI's Provinzhauptstadt Charlottetown ist die Wiege der kanadischen Konföderation. Übernachtung in The Islander Guestrooms & Suites (Entdecker) oder The Great George (Genießer).
11. Tag: Charlottetown – Margaree/Glenville (ca. 340 km)
Eine Fähre (nicht eingeschlossen) bringt Sie zurück nach Nova Scotia. Entlang der Strecke können Sie häufig Fischadler und Komorane beobachten. Auf Cape Breton, das Sie über einen Damm erreichen, passieren Sie den zum Teil mit dem Ozean verbundenen Bras d‘ Or Lake. Übernachtung im Normaway Inn (Entdecker) oder Glenora Inn & Distillery (Genießer).
12. Tag: Margaree/Glenville – Sydney (ca. 300 km)
Die wohl schönste Panoramastrasse Ostkanadas erwartet Sie heute – der Cabot Trail. Der spektakulärste Abschnitt liegt innerhalb des Cape Breton Highlands National Park und folgt dort dem ständigen Auf und Ab der Küstenlinie. Die Chancen im Park einen Elch zu sehen sind ausgezeichnet. An der Westküste können Sie außerdem an einer Walbeobachtungstour teilnehmen (optional und wetterabhängig). Übernachtung im Delta Hotel Sydney (Entdecker/Genießer).
13. Tag: Sydney – Eastern Shore (ca. 260 km)
Das Fortress of Louisbourg war die stärkste und größte Festung, die jemals in Nordamerika erbaut wurde. Erleben Sie die Geschichte dieses Forts hautnah: Von Anfang Juni bis Ende September schlüpfen Schauspieler in originalgetreue Kostüme und lassen die Pionierzeit des Sommers im Jahre 1744 wieder aufleben. Übernachtugn im Seawind Landing Country Inn (Entdecker) oder in der Liscombe Lodge (Genießer).
14. Tag: Eastern Shore – Halifax (ca. 200 km)
Eine letzte Etappe bringt Sie auf dem sogenannten Marine Drive zurück nach Halifax und zum Flughafen. Im Sherbrooke Village, dem größten Freilichtmuseum in Nova Scotia, erleben Sie die Dorfwelt einer typischen Siedlung aus dem 19. Jahrhundert. Entlang der Strecke haben Sie die Möglichkeit, geräuchtern Lachs oder andere Seafood Spezialitäten zu kaufen – für ein Picknick unterwegs oder aber für zu Hause. Übernachtung im Atlantica Hotel Halifax (Entdecker) oder The Westin Nova Scotian (Genießer).
15. Tag: Ende der Reise
Gesamtkilometer: ca. 2.500 km
Diese Reise ist nur ein Vorschlag und kann jederzeit Ihren individuellen Wünschen angepasst werden.




